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Geld sparen und das Haus aktiv mitgestalten: Die Holztreppe selber bauen

Der Neubau oder die Sanierung eines Hauses ist teuer. Viele Bauherren möchten daher so viel wie möglich selbst machen – auch die Treppe. Ob es günstiger und sicherer ist, die Holztreppe selbst zu bauen, erfahren Sie auf Tischler-Schreiner.org.

Eine Holztreppe selber zu bauen, spart Geld.

Bauen Sie eine Holztreppe selber, so achten Sie auf eine akkurate Messung, Planung und Montage! Hierdurch mindern Sie das Unfallrisiko. © Rainer Sturm / pixelio.de

Bei der Sanierung oder dem Neubau eines Hauses achten die Bauherren auf jeden Cent und versuchen, an vielen Ecken selbst Hand anzulegen, um Geld zu sparen. Doch nicht immer ist dies sinnvoll. Werden sicherheitsrelevante Bestandteile selbst gebaut, so kann dies schnell zu einer großen Gefahr werden. Elektro- und Sanitärinstallationen sollten daher stets von den entsprechenden Fachmännern durchgeführt werden. Doch was ist mit dem Bau einer Treppe? Schließlich wird sie als Verbindungselement zwischen zwei Etagen täglich mehrfach und teilweise sogar stark in Anspruch genommen. Ist der Selbstbau einer Holztreppe daher sinnvoll und durchführbar? Und worauf müssen Sie achten, wenn Sie die Holztreppe selber bauen wollen? Welche Materialien werden benötigt und mit Hilfe welcher Formeln erfolgt die Berechnung? Erfahren Sie mehr im Folgenden.

Das ist bei der Planung der Treppe zu beachten

Bevor Sie selber Ihre Holztreppe bauen können, muss eine fachmännische Planung durchgeführt werden. Hierfür sind folgende Fragen hilfreich:

  • Welche Form für die Treppe ist gewünscht? Gerade? Gespindelt oder gewendelt?
  • Wie hoch ist der Raum?
  • Wie viel Fläche kann die Treppe einnehmen?
  • Ist die Deckenöffnung groß genug?
  • Kann die Treppe auch für den Transport sperriger oder großer Gegenstände genutzt werden?
  • Ist das Öffnen von vorhandenen Türen notwendig?
  • Sind Treppen Anfang und Ende gut geplant und nutzbar?

Im Allgemeinen ist Holz als Material besonders bei einem Selbstbau am besten geeignet. Es lässt sich einfach verarbeiten, ist kostengünstig und dennoch stabil. Zudem kann hier ein individuelles Design in Form und Farbe erfolgen. Achten Sie dabei darauf, dass Sie ein hochwertiges Holz für Ihren Treppenbau verwenden. Es sollte robust und unempfindlich sein. So haben Sie lange Freude an Ihrer Treppe. Besonders Treppen aus Massivholz (Lärche oder Douglaise) sind besonders robust. Wer es widerstandsfähiger mag, sollte aus Material aus Ahorn, Buche oder Eiche setzen.

Eine gerade Treppe nimmt den meisten Platz in Anspruch. Dafür ist sie besonders für Kinder und ältere Menschen am einfachsten zu benutzen. Eine Wendeltreppe oder eine Spindeltreppe sparen Platz, sind jedoch sehr schwierig in der Planung und im Bau. Hier müssen vor allem die Winkel und die Stufengrößen genau berechnet werden.

Wenn Sie sich bewusst gemacht haben, wer die Treppe am häufigsten nutzt und wie viel Platz Sie hierfür einplanen können, kann die Berechnung beginnen. Um erste Fehler zu vermeiden, die bereits bei der Treppenberechnung aufkommen und somit das gesamte Projekt zum Scheitern verurteilen können, ist besonders in dieser Phase das Fachwissen eines Spezialisten unumgänglich.

Richtige Planung sorgt für Sicherheit

Nur wenn eine Treppe richtig geplant ist, so ist sie auch sicher und eignet sich als Fluchtweg. Zur Treppensicherheit gehören die Steigung, die Trittfestigkeit, die Tritthöhe und der gleichmäßige Stufenabstand sowie die Stufenbreite. Alle wichtigen Punkte sind in der DIN 18065 geregelt, an die Sie sich aus baurechtlichen Gründen halten müssen, wenn Sie Ihre Holztreppe selber bauen. In der Vorschrift finden Sie die Mindest- und Höchstmaße. Die Steigungshöhe liegt bei etwa 60-65 cm (Zentimeter) zzgl. Auftritt. Letzterer misst durchschnittlich 27 cm (Zentimeter). Eine komfortable und sichere Steigung liegt bei 18 cm (Zentimetern). Auch die Stufenbreite und –länge ist wichtig. Sie sollte einen sicheren Tritt gewähren. Je breiter die Treppe ist, desto dicker und dementsprechend stabiler müssen die Trittstufen sein.

Zusätzlich ist an einen geeigneten Treppenlauf zu denken. Die Höhe dieses Handlaufs sollte auf die Größe der Bewohner angepasst werden. Befinden sich Kinder im Haushalt so ist die Installation eines zusätzlichen, kindgerechten Treppenlaufs ratsam. Die durchschnittliche Geländerhöhe misst 90 cm (Zentimeter)

Sicherheit und Präzision nur beim Fachmann

Sind alle Daten korrekt berechnet und durch einen Fachmann verifiziert, so können die Bauarbeiten beginnen. Achten Sie dabei auf ein akkurates Arbeiten und auf die Einhaltung der gemessenen und berechneten Werte. Bevor Sie mit der Montage beginnen, sollten Sie diese ebenfalls entsprechend planen. Welche Stufe wird wo angeordnet? Was muss als erstes montiert werden? Im Idealfall haben Sie hierfür einen Skizzenplan und nummerieren die benötigten Teile entsprechend. Auch das trockene Vorlegen der Treppe ist hilfreich. So können Sie beispielsweise überprüfen, ob der Treppeneinstieg und -ausstieg richtig berechnet sind. Nun kann die Treppenwange gebaut werden. Sie dient zur Befestigung und Stabilisierung der Stufen an der Wand. Die Treppenwange gibt zudem bereits die Position der Stufen vor. Hier ist also ein besonders genaues Arbeiten erforderlich. Nachdem die Wange ausgerichtet und montiert und das Treppenpodest gebaut ist, können nach und nach die einzelnen Stufen befestigt werden. Dabei wird von unten nach oben vorgegangen. Die einzelnen Stufen bauen folglich aufeinander auf. Achten Sie dabei auf die akkurate Montage der Stufen. Die Schrauben müssen entsprechend festangezogen sein und dürfen nicht hervorstehen. Überstehende Holzteile sollten ebenfalls umgehend grob ausgebessert werden – der Feinschliff erfolgt nachdem alle Stufen korrekt montiert wurden. Wenn Sie Ihre Holztreppe selber bauen achten Sie unentwegt darauf, dass diese gesichert ist und Sie oder andere Anwesende hier nicht stolpern oder herunterfallen können. Auch das akkurate Arbeiten ist ein wichtiger Faktor bei diesem Projekt. Nur so werden Sie am Ende eine stabile und sichere Treppe erhalten, die Sie stabil und bequem besteigen können. Auf hochwertige Materialien und Werkzeuge ist daher zusätzlich zwingend zu achten.

Sollte Sie sich unsicher sein, so ziehen Sie am besten einen Fachmann hinzu. Eine Holztreppe selber bauen ist sehr zeit- und arbeitsintensiv. Zudem können hohe Kosten durch das Spezialwerkzeug, Materialverschleiß auf Grund falscher Messungen oder ungenaues Sägen sowie Falschberechnungen auf Sie zukommen. Es ist daher ratsam, eine Holztreppe, die als wichtiges Bindeglied zwischen zwei Etagen besteht und stets von allen Haushaltsmitgliedern benutzt wird, sicher, fachmännisch und robust so bauen.

Fazit

Die Holztreppe selber zu bauen kann zwar Kosten sparen, allerdings kann sich das Unfallrisiko hierdurch enorm erhöhen. Ein unsachgemäßer Aufbau, eine falsche Planung (bei der Tritthöhe oder dem Stufenabstand) oder ein unsauberes Arbeiten kann schnell lebensgefährlich werden. Darüber hinaus fordert die Planung ein spezielles Fachwissen, gute Rechenkünste und ist demnach sehr zeit- und arbeitsintensiv – Gleiches gilt auch für den Aufbau der Treppe. Da die Treppe mehrmals täglich von verschiedenen Menschen genutzt wird und ein wichtiges Bindeglied zwischen zwei Etagen ist, sollten Sie die Treppe lieber von einem Fachmann aus Ihrer Region montieren lassen, als sie selber zu bauen.

Der Neubau oder die Sanierung eines Hauses ist teuer. Viele Bauherren möchten daher so viel wie möglich selbst machen – auch die Treppe. Ob es günstiger und sicherer ist, die Holztreppe selbst zu bauen, erfahren Sie auf Tischler-Schreiner.org.

Eine Holztreppe selber zu bauen, spart Geld.

Bauen Sie eine Holztreppe selber, so achten Sie auf eine akkurate Messung, Planung und Montage! Hierdurch mindern Sie das Unfallrisiko. © Rainer Sturm / pixelio.de

Bei der Sanierung oder dem Neubau eines Hauses achten die Bauherren auf jeden Cent und versuchen, an vielen Ecken selbst Hand anzulegen, um Geld zu sparen. Doch nicht immer ist dies sinnvoll. Werden sicherheitsrelevante Bestandteile selbst gebaut, so kann dies schnell zu einer großen Gefahr werden. Elektro- und Sanitärinstallationen sollten daher stets von den entsprechenden Fachmännern durchgeführt werden. Doch was ist mit dem Bau einer Treppe? Schließlich wird sie als Verbindungselement zwischen zwei Etagen täglich mehrfach und teilweise sogar stark in Anspruch genommen. Ist der Selbstbau einer Holztreppe daher sinnvoll und durchführbar? Und worauf müssen Sie achten, wenn Sie die Holztreppe selber bauen wollen? Welche Materialien werden benötigt und mit Hilfe welcher Formeln erfolgt die Berechnung? Erfahren Sie mehr im Folgenden.

Das ist bei der Planung der Treppe zu beachten

Bevor Sie selber Ihre Holztreppe bauen können, muss eine fachmännische Planung durchgeführt werden. Hierfür sind folgende Fragen hilfreich:

  • Welche Form für die Treppe ist gewünscht? Gerade? Gespindelt oder gewendelt?
  • Wie hoch ist der Raum?
  • Wie viel Fläche kann die Treppe einnehmen?
  • Ist die Deckenöffnung groß genug?
  • Kann die Treppe auch für den Transport sperriger oder großer Gegenstände genutzt werden?
  • Ist das Öffnen von vorhandenen Türen notwendig?
  • Sind Treppen Anfang und Ende gut geplant und nutzbar?

Im Allgemeinen ist Holz als Material besonders bei einem Selbstbau am besten geeignet. Es lässt sich einfach verarbeiten, ist kostengünstig und dennoch stabil. Zudem kann hier ein individuelles Design in Form und Farbe erfolgen. Achten Sie dabei darauf, dass Sie ein hochwertiges Holz für Ihren Treppenbau verwenden. Es sollte robust und unempfindlich sein. So haben Sie lange Freude an Ihrer Treppe. Besonders Treppen aus Massivholz (Lärche oder Douglaise) sind besonders robust. Wer es widerstandsfähiger mag, sollte aus Material aus Ahorn, Buche oder Eiche setzen.

Eine gerade Treppe nimmt den meisten Platz in Anspruch. Dafür ist sie besonders für Kinder und ältere Menschen am einfachsten zu benutzen. Eine Wendeltreppe oder eine Spindeltreppe sparen Platz, sind jedoch sehr schwierig in der Planung und im Bau. Hier müssen vor allem die Winkel und die Stufengrößen genau berechnet werden.

Wenn Sie sich bewusst gemacht haben, wer die Treppe am häufigsten nutzt und wie viel Platz Sie hierfür einplanen können, kann die Berechnung beginnen. Um erste Fehler zu vermeiden, die bereits bei der Treppenberechnung aufkommen und somit das gesamte Projekt zum Scheitern verurteilen können, ist besonders in dieser Phase das Fachwissen eines Spezialisten unumgänglich.

Richtige Planung sorgt für Sicherheit

Nur wenn eine Treppe richtig geplant ist, so ist sie auch sicher und eignet sich als Fluchtweg. Zur Treppensicherheit gehören die Steigung, die Trittfestigkeit, die Tritthöhe und der gleichmäßige Stufenabstand sowie die Stufenbreite. Alle wichtigen Punkte sind in der DIN 18065 geregelt, an die Sie sich aus baurechtlichen Gründen halten müssen, wenn Sie Ihre Holztreppe selber bauen. In der Vorschrift finden Sie die Mindest- und Höchstmaße. Die Steigungshöhe liegt bei etwa 60-65 cm (Zentimeter) zzgl. Auftritt. Letzterer misst durchschnittlich 27 cm (Zentimeter). Eine komfortable und sichere Steigung liegt bei 18 cm (Zentimetern). Auch die Stufenbreite und –länge ist wichtig. Sie sollte einen sicheren Tritt gewähren. Je breiter die Treppe ist, desto dicker und dementsprechend stabiler müssen die Trittstufen sein.

Zusätzlich ist an einen geeigneten Treppenlauf zu denken. Die Höhe dieses Handlaufs sollte auf die Größe der Bewohner angepasst werden. Befinden sich Kinder im Haushalt so ist die Installation eines zusätzlichen, kindgerechten Treppenlaufs ratsam. Die durchschnittliche Geländerhöhe misst 90 cm (Zentimeter)

Sicherheit und Präzision nur beim Fachmann

Sind alle Daten korrekt berechnet und durch einen Fachmann verifiziert, so können die Bauarbeiten beginnen. Achten Sie dabei auf ein akkurates Arbeiten und auf die Einhaltung der gemessenen und berechneten Werte. Bevor Sie mit der Montage beginnen, sollten Sie diese ebenfalls entsprechend planen. Welche Stufe wird wo angeordnet? Was muss als erstes montiert werden? Im Idealfall haben Sie hierfür einen Skizzenplan und nummerieren die benötigten Teile entsprechend. Auch das trockene Vorlegen der Treppe ist hilfreich. So können Sie beispielsweise überprüfen, ob der Treppeneinstieg und -ausstieg richtig berechnet sind. Nun kann die Treppenwange gebaut werden. Sie dient zur Befestigung und Stabilisierung der Stufen an der Wand. Die Treppenwange gibt zudem bereits die Position der Stufen vor. Hier ist also ein besonders genaues Arbeiten erforderlich. Nachdem die Wange ausgerichtet und montiert und das Treppenpodest gebaut ist, können nach und nach die einzelnen Stufen befestigt werden. Dabei wird von unten nach oben vorgegangen. Die einzelnen Stufen bauen folglich aufeinander auf. Achten Sie dabei auf die akkurate Montage der Stufen. Die Schrauben müssen entsprechend festangezogen sein und dürfen nicht hervorstehen. Überstehende Holzteile sollten ebenfalls umgehend grob ausgebessert werden – der Feinschliff erfolgt nachdem alle Stufen korrekt montiert wurden. Wenn Sie Ihre Holztreppe selber bauen achten Sie unentwegt darauf, dass diese gesichert ist und Sie oder andere Anwesende hier nicht stolpern oder herunterfallen können. Auch das akkurate Arbeiten ist ein wichtiger Faktor bei diesem Projekt. Nur so werden Sie am Ende eine stabile und sichere Treppe erhalten, die Sie stabil und bequem besteigen können. Auf hochwertige Materialien und Werkzeuge ist daher zusätzlich zwingend zu achten.

Sollte Sie sich unsicher sein, so ziehen Sie am besten einen Fachmann hinzu. Eine Holztreppe selber bauen ist sehr zeit- und arbeitsintensiv. Zudem können hohe Kosten durch das Spezialwerkzeug, Materialverschleiß auf Grund falscher Messungen oder ungenaues Sägen sowie Falschberechnungen auf Sie zukommen. Es ist daher ratsam, eine Holztreppe, die als wichtiges Bindeglied zwischen zwei Etagen besteht und stets von allen Haushaltsmitgliedern benutzt wird, sicher, fachmännisch und robust so bauen.

Fazit

Die Holztreppe selber zu bauen kann zwar Kosten sparen, allerdings kann sich das Unfallrisiko hierdurch enorm erhöhen. Ein unsachgemäßer Aufbau, eine falsche Planung (bei der Tritthöhe oder dem Stufenabstand) oder ein unsauberes Arbeiten kann schnell lebensgefährlich werden. Darüber hinaus fordert die Planung ein spezielles Fachwissen, gute Rechenkünste und ist demnach sehr zeit- und arbeitsintensiv – Gleiches gilt auch für den Aufbau der Treppe. Da die Treppe mehrmals täglich von verschiedenen Menschen genutzt wird und ein wichtiges Bindeglied zwischen zwei Etagen ist, sollten Sie die Treppe lieber von einem Fachmann aus Ihrer Region montieren lassen, als sie selber zu bauen.

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